Tür auf, Tür zu
Theaterstück von Ingrid Lausund
27. MärzTÜR AUF, TÜR ZU ist eine Tür-auf-Tür-zu-Komödie über alles und nichts, und dabei eine wunderbare Allegorie über die Erwartungen, Anforderungen und Grausamkeiten (an Frauen) in der (Arbeits-)Welt. Und ganz nebenbei ist das Stück eine Liebeserklärung an das Theater – denn in Lausunds Sprache und Figuren steckt so viel Witz, dass man sich förmlich reinsetzen kann. Hadihadihadiho!
“Boulevard ist anders. […] Auch Schassner geht es um das Theater, um die Geschichten, die es auf leer geräumter Bühne mit nichts als Phantasie erzählen kann. Eine Tür, ein Chor, ‘die Frau’. Das ist alles. Der Rest ist Schauspielertheater aller erster Güte. / Denn wie hier Christoph Maasch und Sebastian Huther als Chor und Tür die Rollen wechseln, wie sie die Ereignisse vorantreiben und verzögern, komische und tragische Akzente setzen, das ist wunderbar gemacht. Wie Bierte Sieling als Anneliez sich verkohlt fühlt, und ausgebootet, wie sie verzweifelt aufbegehrt, sich erniedrigt, in Panik ausbricht und ein wohlmöglich allerletztes Mal noch motiviert, das ist, bei aller Tragik, ein hochkomisches Vergnügen.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Christoph Schütte, 23.12.2024)
“Zu erleben gibt es allerhand, wenn Birte Sielings unbändige Anneliz die gesamte Skala ihrer Stimmungen ausreizt, bishin zum ultimativen Versuch, die verdammte Tür zu bezirzen. Nichts weniger als ein Ereignis ist ihre energiegeladene Performance, die von Christoph Maaschs trocken-kantiger Präsenz und Sebastian Huthers schier unerschöpflichen Typen- und Stimm-Jonglagen wirkungsvoll unterstützt, fast mühelos über anderthalb Stunden nachhaltiger Unterhaltung trägt, an der man zu knabbern hat.” (Strandgut, Winnie Geipert, Januar 2025)
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die Naspa Stiftung.
In Kooperation mit dem Stalburg Theater und Landungsbrücken Frankfurt.